heute ist mir aufgefallen, wie viel zeit ich damit verbringe, an dich zu denken. es gibt so viele dinge die mich an dich erinnern, aber ich kann sie nicht löschen. es fängt damit an, wenn ich morgens aufstehe, auf meine handy sehe & hoffe dass du mir eine sms geschrieben hast. ich morgens schon beim anziehen deine musik höre. auf dem fahrrad sitze & daran denke, dass ich gleich an dir vorbei laufen werde. schon von weitem sehe ich dich da stehen, meine arme in die jackentasche gesteckt & gesenktem blick. schnell so tun, als hätte ich dich nicht gesehen & in richtung eingang steuern. ich schaue auf den vertretungsplan, mit der hoffnung, dass deine klasse vertretung in der mensa hat & meine natürlich auch. - vergeblich! langsam lauf' ich die treppe zum klassenraum hoch, vielleicht läufst du ja hinter mir, denkst vielleicht mal an mich. & wenn ich in der klasse angekommen bin, sitz' ich da auf meinen platz & starre auf den gang, warte dass du vorbei läufst. doch es gibt keinen tag, an dem ich es schaffe, dir keine sms im unterricht zu schreiben. jede verdammte minute sitze ich da & warte auf eine antwort von dir. ich schlage mein mathebuch auf, in der benutzerliste steht der name deines besten freundes, schon wieder muss ich an dich denken. in der pause sehe ich deine schwester, freunde & leute aus deiner klasse. manchmal sehe ich dich über den schulhof oder das gebäude laufen, mein herz bleibt für einen kurzen moment stehen. schulstunden vergehen & vergehen. in der mittagspause sehe ich, wie du zu deinem fahrrad läufst. wenn sie sich dem ende zuneigt, bleibe ich extra lange auf der heizung sitzen, dann kann ich manchmal sehen, wie du zur klasse läufst. die letzen beiden stunden legen meistens noch richtig einen drauf. zu einem weil ich da reli habe & wir da das thema "liebe" haben. darum bleibt es ja gar nicht aus, nicht an dich zu denken. die letzen 5 minuten des schultages verbringe ich immer damit, aus dem fenster zu gucken. ich kann direkt auf dein fahrrad sehen. & wenn es dann geklingelt hat, ziehe ich schnell meine jacke an & mach' meinen ipod an. umarme hastig meine freunde & rase förmlich die treppe runter. manchmal stehst du schon an deinem fahrrad. & wenn nicht heißt es, dass du an mir vorbei fährst. mein herz bleibt wieder für einen kurzen moment stehen. ich fahre nach hause & in meinen ohren erklingt wieder deine musik. zu hause angekommen warte ich wieder, dass du mir sms schreibst. wenn ich dann vor den hausaufgaben schnell in facebook sehe & irgendwo dein name steht, wieder diese sehnsucht. & abends warte ich, dass du mich in icq anschreibst. doch ich kann einfach nicht da im bett sitzen, sehen wie du on bist & nicht mit mir schreibst. also schreib' ich dich an, jeden verdammten abend. ich bleibe so lange on bis auch du off gehst. vor dem einschlafen male ich mir aus wie schön alles sein könnte. aber auch nachts kann ich es nicht vermeiden, von dir zu träumen.
du warst mein ketamin, mein amphetamin, mein auf & ab, euphorie & zuckersüße lethargie!
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